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BGV spendet 10 000 Euro für Riegels Wehr

Symbolische Scheckübergabe am Dienstag / 34 neue Helme für alle Feuerwehrkameraden.

Einen symbolischen Scheck in Höhe von 10 000 Euro überreichte Raimund Herrmann, Vorstandsmitglied des Badischen Gemeinde-Versicherungs-Verbandes (BGV), am Dienstag an Bürgermeister Markus Jablonski für die Feuerwehr Riegel. 

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..von früher bis heute..

Wir und unsere Geschichte

Bereits am 5. Juli 1861 erlässt die Gemeinde Riegel nach Beschluss des Gemeinderats eine neue Feuerlöschordnung, die den verpflichteten Bürgern am 20. Juni 1861 eröffnet wird, nachdem eine neue Spritze angeschafft worden war. Am 14. Februar 1869 erging durch Bürgermeister Mager an die Gemeindebürger die Aufforderung zum Beitritt in die zu gründende Freiwillige Feuerwehr. Am 21. Februar 1869 fand die Gründungsgeneralversammlung statt, es meldeten sich 82 Männer und. verpflichteten sich auf eine Dienstzeit von sechs Jahren.

Die Einteilung der Wehr bestand aus vier Mannschaften: Spritzen, Einreißer, Steiger und Wasserführer. Weiterhin wurde das vorhandene Feuerlöschmaterial instand gesetzt, sechs neue Leitern beschafft und zur Anforderung von Überlandhilfe zwei Pferdebesitzer zu Feuerreitern bestellt. Die Dienstuniform bestand bereits damals aus Helm, Gurt und Bluse und wurde von der Gemeinde gestellt und verblieb damit ihr Eigentum.

1869 wurde eine große Druckpumpe beschafft, 1871 eine große Saug- und Druckpumpe, auch Leitern, Einreißhaken, Feuereimer und kleine Steigleitern waren vorhanden. Am 1. Februar 1870 wurde die Dienstordnung und die Statuten von den versammelten Wehrmännern bestätigt.

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Brand der Pfarrkirche

Auszug aus dem Kirchenführer der Pfarrkirche St.Martin in Riegel a.K.

1936 wurde eine neue Heizung eingebaut. Hierbei geschah am 28. Oktober das Unglück: Durch Funkenflug entstand ein Großbrand. Bis auf die Außenmauern brannte das Gotteshaus ab. Damit waren fast alle Einrichtungen und Kunstwerke des 18. Jh. vernichtet.In einem Bericht an die Kirchenbehörde listete Pfarrer Josef Blum am 11. Januar 1937 die verbrannten Gegenstände auf: „Die Bilder der Seitenaltäre, der Schrein des hl. Zölestin, ein holzgeschnitzter Taufsteinaufsatz, Betstühle, die Orgel, sämtliche Stationsbilder,die Weihnachtskrippe, sämtliche Prozessionsstatuen, sämtliche Sakristeischränke,alle vier Glocken, Goldbrokatgewänder unbrauchbar geworden – gestiftet von der Prinzessin Elisabeth - und sämtliche Musikalien des Kirchenchores verbrannten." Auch die Kanzel und der Dachstuhl wurden ein Opfer der Flammen. Alle Gemälde waren zerstört, ebenso die Stuckaturen. Pfarrer Josef Blum bemühte sich beim Wiederaufbau intensiv um die Wiederherstellung des früheren Zustandes. Fotos dienten als Vorlage der Rekonstruktionen.

Brand des "Stammhauses"

Zum Brand des Stammhaus finden wir zwei Berichte, die wir Ihnen hier gerne zu Verfügung stellen:

5050Bild04Auszug aus der Festschrift zu 125 Jahre Feuerwehr Riegel:

Um 14.28 Uhr, am Dienstag, 16. Juli 1991 wurde die Riegeler Feuerwehr alarmiert: das Stammhaus brennt! 'Bereits um 14.33 Uhr, fünf Minuten nach Alarmierung traf die erste Löschgruppe der FFW Riegel am Brandort ein, an dem sich auch bereits Kommandant Klaus Brüchle befand. 14.36 Uhr konnte mit der Brandbekämpfung begonnen werden. Der Kommandant stand zu dieser Zeit bereits über Funk mit dem Kreisbrandmeister in Verbindung; 14.35 und 14.42 Uhr wurden die Endinger und Emmendinger Feuerwehr zusätzlich alarmiert. Eine riesige Rauchsäule hatte sich entwickelt, die Hinterseite des Gebäudes mit seinen Holzkonstruktionen brannte bereits unter Abstrahlung äußerster Hitzewirkung lichterloh. Eine ältere Bewohnerin konnte über das Dach eines Brauereifahrzeuges von Mitbürgern gerade noch gerettet werden. Die Personennachsuche ergab, daß keine weiteren Menschen sich im Stammhaus befanden. Im Gebäude Asberg 2, das vom Asberg aus noch nicht vom Feuer angegriffen erschien, ergab die Personennachsuche, daß es im Gebäude ebenfalls in allen Räumen, die dem Stammhaushof zugewandt waren, brannte. Inzwischen war die gesamte Riegeler Wehr im Einsatz, ebenfalls die Stützpunktwehren Endingen und Emmendingen.

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